Lindenberg spielt Jazz und die Ente tanzt – der Rockmusiker wird am 17. Mai 80 Jahre alt. Er spielt in der ersten Reihe und hat große Musik geschrieben. Seine Anfänge hat er als Schlagzeuger unter anderem bei Peter Herbolzheimer gemacht. Gegessen wird heute Ente mit Spinat und Spätzle. Lea ist da und freut sich schon.
Udo Lindenberg spielte bei Free Orbit mit und brachte 1970 eine besondere Platte heraus, die 50 Jahre nach Erscheinen auch die Charts eroberte. Die Band brachte das Album „Free Jazz Goes Underground“ bei MPS heraus, auf der zehn, ausschließlich englischsprachige Titel zu hören waren. Udo Lindenberg singt einige Titel. Zum 55-jährigen Jubiläum erreichte das Album erstmals die deutschen Albumcharts.
Bei mir steht die alte Platte von 1970, die neue kenn ich von Qobuz, dem meiner Meinung nach besten und sehr gut moderierten Streamingdienst.
Ente als Ganzes kaufen
Die Ente kommt gewohnt sous vide und später angebraten daher. Bei dieser Gelegenheit noch einmal der Tipp bei Federvieh. Ich hab schon Entenbrust gekauft und dafür mehr bezahlt als für eine ganze Ente. Das ist bei Hähnchen nicht viel anders. Besorgt man sich das Tier als Ganzes, dann kann man aus der Karkasse und den Flügeln locker einen Fond kochen, hat die Schenkel und die Brust noch dazu. Der Fond wird mit kaltem Wasser angesetzt. Ein Liter Wasser und 40 Gramm Sojasauce – das reicht und führt zu enorm leckerem Ergebnis. Aufkochen, zehn Minuten kochen lassen und danach drei Stunden bei rund 60 Grad simmern lassen. Es braucht dazu keinerlei andere Zutaten und der Geschmack ist enorm authentisch. Auf der Entenbrust liegt eine Farce aus Rukkola, Meerettich, Knoblauch und Chilli, roh gemixt und mit Orangensaft abgeschmeckt.
Daraus habe ich durch Zugabe von Orangensaft und schwarzem Knoblauch eine Soße gekocht, die dann die selbstgemachten Spätzles bereicherten. Dazu gab es frischen Spinat mit Knoblauch und Butter angemacht.

