Neil Young und Blumenkohl gehören zusammen
Einer der beeindruckendsten und großartigsten Musiker ist zweifelsohne Neil Young. Auf seiner Internetseite, die zugleich, Magazin, Archiv und Shop ist, hat er just das allererste Konzert mit Crazy Horse, der Begleitband, die er seit 1970 bis heute immer wieder an seiner Seite hat, veröffentlicht. Es hat stattgefunden am 25. Februar 1970 in der Music Hall Cincinatti/Ohio.
Und dazu seine eigenen Gedanken zu lesen, über seinen Irrtum, den Gesangs-Part später zu ändern oder über die Art, wie er „Down by The River“ in Überlänge zelebriert, ist unglaublich erhellend. Die Seite Neil Young Archives ist immer einen Besuch wert. Und genau dieses Konzert spielt hier laut, während der Blumenkohl, der Neil Young unter den Gemüsen, verarbeitet wird.
Blumenkohl ist enorm vielfältig
Die Blätter trenne ich von den Stielen und blanchiere sie für wenige Sekunden. Dann werden sie mit ausreichend Harissa und Haselnussöl mariniert und weggestellt. Die Stiele müssen geschält werden, was übrig bleibt, wird etwas länger blanchiert und dann nur noch geflämmt. Die Röschen werden zu einem Püree gemixt, der mit Macis (Muskatblüte) und Salz sowie Butter gewürzt wird. Der Strunk wird feinst gehobelt und mit meinem Kirschblütenessig mariniert.
Dazu gab es in diesem Fall es in sous vide gegartes Lamm aus der Hüfte, 60 Minuten in 65 Grad sowie auf 54 Grad Celsius gegarte Garnele mit einer leichten Blumenkohl-Senf-Sauce. Das kann ohne weiteres weggelassen werden, weshalb dieser Beitrag unter vegetarisch kategorisiert ist.
Die großen Blumenkohl-Rosen sind zuletzt angebraten worden. Blumenkohl von der Nase bis zum Schwanz, wie es sein soll.

