Das Album „Wish you were here“ dürfte in jeder Plattensammlung zuhause sein. Und Ölzucker gehört in jede Küche.
Mit der Musik haben Pink Floyd vor 50 Jahren einen komplett neuen Weg eingeschlagen, auch wenn die Trennung von Syd Barret den beiden großen Akteuren der Band, Waters und Gilmour noch lange im Magen gelegen haben dürfte.
Die Musik, die wir in dieser Jubiläumsausgabe finden, ist um neun Stücke erweitert, sechs davon waren bislang nicht veröffentlicht. Darunter befindet sich zum beispiel eine instrumentale Pedal-Steel-Version des Titelsongs, die als wunderbar gelungen bezeichnet werden darf. Aber auch das komlpette Konzert vom April 1975 in der Los Angeles Sports Arena findet sich hier und istg ein musikalisches Erlebnis. Neu bearbeitet wurde es von keinem geringeren als Steven Wilson. Das macht über zwei Stunden Musik, Zeit genug, sich den Bergamotte zu widmen.
Diese Zitrusfrucht hat gerade Saison und ist in Friedrichshafen bei Lebensmittel Barbknecht in Kluftern zu bekommen – nur kurze Zeit, versteht sich.
In der äußeren Schale stecken enorm aromatische und kräftige ätherische Öle, die aus normalem Kristallzucker einen Ölzucker machen. Das ist ein Zucker, der ein starkes Bergamotte-Aroma trägt und ölig feucht daherkommt, wegen der Verbindung mit besagten ätherischen Ölen. Viel dosieren muss man da nicht, auf ein Kilo Zucker kommen die Schalen (nur die grün-gelbe äußere Schale fein abgehobelt) von knapp einem Kilo Bergamotte.
Auf die gleiche Art habe ich in diesem Jahr erstmals Meersalz aus der Guerande an der bretonischen Küste aromatisiert. Was daraus wird, dazu später mehr.
Aus den Früchten, die übrig bleiben, koche ich eine Marmelade, bereite eine Würzcreme zu oder aromatisiere Gin bzw. baue einen Likör. Auch dazu später mehr.

