Asgeir und der Elbling

Asgeir und der Elbling

Elbling ist eine Rebsorte, die vor über 2000 Jahren von den Römern nach Trier gebracht wurde. Er war bis ins Mittelalter die häufigste deutsche Rebsorte, wurde ab dem 17. Jahrhundert dann allerdings mehr und mehr von den Sorten Riesling und Silvaner verdrängt. Dann kam die Reblaus und nur durc Zufall wurden einige Reben gerettet. Die Traube bringt einen trockenen Weißwein, der sich auch hervorragend zur Sektherstellung eignet. Er ist ist säurebetont und schmeckt sehr mineralisch und spritzig. Mein Elbling stammt vom Weingut Albert Dostert (https://bloen-elbling.com/). Von dort kommt übrigens auch ein großartiger Grauburgunder.

Dieser Wein harmoniert oder bringt einen starken Kontrapunkt zur Flunder. Dieser Fisch war mal auf jeder Fischtheke zu finden, heute ist er der Scholle und der Seezunge gewichen, ist kaum noch zu bekommen, außer, man kauft in Frankreich ein. Und da waren wir am Wochenende. Die Flunder ist zu verarbeiten wie jeder Plattfisch, wer es mag, brät sie als Ganzes in der Pfanne.

Dazu gab es Speckbohnen von Tobias (Viertelhektar.de). Getoppt werden die Fischfilets mit mehlierten und frittierten Kapern, frittierten Scheiben von der Roten Beete und einer Spitzpaprika – wieder von Tobias. Als Basis fungiert eine Creme aus Avocado mit Ingwer, geräuchertem Knoblauch, Limette, Sellerieblatt und Zirbensirup.

Asgeir und der Elbling

Und als Musik lief die Platte „Julia“ von Asgeir, die mit vier neuen Stücken als Deluxe-Ausgabe daherkommt. Die Musik dieses Sängers ist phänomenal, Doch warum man nach einem Jahr einen Deluxe-Ausgabe eines Albums veröffentlichen muss, in dem nur vier neue Stücke zugefügt werden, erschließt sich mir nicht.

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