Angine de Poitrine mit Wels und Spargel
Angine de Poitrine ist ein ungewöhnliches Duo aus dem Norden Québecs, das mit viel Fantasie und eigenem Stil plötzlich von sich Reden gemacht hat. Zwei Musiker treten in Pappmaché-Kostümen auf und erzählen schräge Geschichten über außerirdische Figuren – hinter dem verspielten Auftritt steckt eine Band mit einer klaren musikalischen Idee. Bekannt wurden sie vor allem durch ein Live-Set bei KEXP. KEXP ist ein öffentlich unterstützter Radiosender aus Seattle in den USA, der vor allem für alternative, unabhängige und neue Musik bekannt ist.
Musikalisch verbindet das Duo vieles zwischen Rock, Psychedelic, Minimal und hypnotischen Rhythmen zu einem eigenen Sound. Die Stücke sind meist instrumental, arbeiten mit ungewöhnlichen Tönen und vor allem Rhythmen.
Wels mit Spargel
Der Wels wrid im Bodensee immer häufiger gefangen. Er ist ein robuster Räuber, der sich an den Klimawandel sehr viel besser als andere Fische anpassen kann. Waren es vor einigen Jahren rund sieben Tonnen, die die Fischer im See an Wels erbeuteten, waren es vergangenes Jahr bereits 120 Tonnen. Der Wels, der bei uns auf den Tisch kam, stammt von Charly Liebsch und Anita Koops. Die beiden bieten donnerstags in Fischbach ab 17 Uhr immer ihren Verkaufsstand mit Räucherofen an. Wels schmeckt auch geräuchert sehr gut. In der frischen Variante hier allerdings beinahe unübertroffen. Der hat auch nichts mit dem rotfleischigen Wels aus den Supermarkttruhen zu tun.
Der Fisch wird bei 60 Grad Celsius sous vide mit einem Fenchelkrautmantel gegart. Dazu komen lediglich einige Orangenzesten. Auch der Spargel ist sous vide gegart, bei 85 Grad Celsius mit Orangensat und -Zeste sowie etwas Pfeffer für 90 Minuten. Dazu gab es eine auf Spargelsud basierende Sauce Hollandaise aus dem ISI-Espuma-Gerät.


