Unser erster Einkauf beim Fischer brachte einen wunderbaren Seewolf auf den Tisch. Und dazu lief die Platte „Bretagnes A Bercy“ von Dan Ar Braz, Alan Stivell, Servat, Gilles, Trii Yann und Marzou Halen. Ein Sampler über Qobuz, auf dem Campingplatz natürlich nicht auf Schallplatte.
Stivell und der Seewolf
Musik, die ins Land gehört, die die Bretagne lebendig werden lässt und die heute einfach dazu gehören muss. „Bretagnes à Bercy“ ist das legendäre Live-Album eines Konzerts, das am 16. März 1999 im Palais Omnisports in Paris-Bercy stattfand. Es versammelte die größten Stars der bretonischen Musik, darunter Alan Stivell, Tri Yann, Gilles Servat und Dan Ar Braz mit seinem Projekt L’Héritage des Celtes sowie das Bagad Kemper. Dieses Event feierte die keltische Kultur und zog Tausende von Fans an. Die Setlist des Abends umfasste viele traditionelle und moderne bretonische Hymnen.
Es läuft hier auf dem Campingplatz Toul Ar Ster bei Penmarc’h. Wir stehen hier mit dem Eco von Campwerk und kochen mit der Campingküche. Kopf und Karkase sowie die Hautabschnitte neben dem Filet werden in einem großen Topf mit 1,5 Liter Wasser und 50ml Sojasoße gekocht. Das ist eine Abwandlung eines Rezeptes von Heiko Antoniewicz, der damit den ultimativen Hähnchenfond herstellt. Und es geht mit Fisch ebenso.
Die Küche des Eco reicht vollkommen aus
Das Filet wird mit roten Roscoff-Zwiebeln gebraten und dann in dem Fond nochmal kurz aufgekocht. Dazu gibt es aus dem Isi-Espuma-Gerät eine Sauce Hollandaise, die mit einer Reduzierung des Fond hergestellt wurde. Als Topping nehme ich den Ackersenf, der in den Dünen am Campingplatz üppig wächst und eine frische Würze liefert. Die beiden Platten der Eco-Campingküche reichen für dieses Gericht absolut aus. Frischwasser aus dem Kran der Küche und Platz ist in dem Eco dafür reichlich.

