Suzi Quatro singt von Freiheit und der Karpfen wird zur Pasta

Suzi Quatro singt von Freiheit und der Karpfen wird zur Pasta – das ist ein Experiment, und die Gräten sind Geschichte.

Erstmal zur Musik auf dieser neuen Schallplatte. Suzi Quatro setzt hier nicht nur die Zusammenarbeit mit ihrem Sohn L.R. Tuckey fort, die sie 2019 begonnen hatte, sie bleibt auch dem rockigen Stil treu und lässt die damalige und von vielen als zu Pop-lastig bezeichnete Reise mit Smokie und anderen Sternchen jetzt mal endgültig hinter sich.

„Es geht darum, wieder zu sich selbst zu finden, und das gilt für alle. Wir alle tragen Masken, um in dieser Welt zurechtzukommen. Für mich geht es darum, sich in seiner Haut wohlzufühlen, niemandem etwas beweisen zu müssen und sich nicht länger verarschen zu lassen! Dieses Album nimmt euch mit auf diese Reise. Hier bin ich, mit allen Fehlern und Makeln. Nehmt es an oder lasst es bleiben. Wählt euch selbst … und schließlich FREIHEIT. Was auch für die Welt gilt, in der wir heute leben. Ein sehr wichtiges Wort, eine sehr wichtige Haltung und eine sehr wichtige Realität … ‚FREIHEIT‘!“, sagt sie selbst über das Album. Eine Haltung, die sich in den Stücken und ihren Texten wiederfindet. Hier läuft die Nummer 056 von 250 der limitierten und signierten Platte. Hörenswert, wenn auch nicht herausragend.

Suzi Quatro singt von Freiheit und der Karpfen wird zur Pasta

Und wie macht der Karpfen das? Nachdem Lea am Wochenende schon einen Großteil dieses 2,8 Kilo-Karpfens verputzt hatte, blieben die Rückenfilets, die allerdings durch die Y-Gräten sehr unbeliebt sind. Ich habe experimentiert. Karpfen mit Gräten kleinschneiden, zusammen mit einem Schluck Wein, Limettensaft und Kräutern wie Rosmarin und Petersilie in einen Hochleistungsmixer geben, um daraus eine Creme zu machen. Die habe ich danach im Teigrührer mit Mehl und Eiern versetzt, um einen Spätzle-ähnlichen Teig zu bekommen. Und den habe ich in einen großen Topf mit kochendem Karpfenfond geschabt. Aus dem Karpfen wurden Spätzle. Und geschmacklich waren die gar nicht mal so schlecht. Vom Karpfengeschmack war nicht mehr ganz so viel da, beim nächsten Mal werde ich die Gewürze etwas variieren.

Einen Teil des Teiges habe ich auch zu so einer Art Crepestück in heißem Öl ausgebraten, hier war der Fischgeschmack noch deutlicher vorhanden. Kombiniert habe ich das Gericht mit einer Scheibe Papaya, die meines Erachtens sehr gut zu vor allem geschmacksintensivem Fisch schmeckt. Die Frucht gibt einen angenehmen Gegenpart ab. Zumindest ist das eine Möglichkeit, grätenvolle Karpfen zu verarbeiten.

 

 

 
Suzi Quatro singt von Freiheit und der Karpfen wird zur Pasta

erschienen am 1. April 2026

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